Mach das Spiel nicht länger mit !

Drogen- und Suchtbericht 2015

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Datum: 
27. Mai 2015

Geldspielautomaten:

18 bis 20-Jährige Männer spielen am häufigsten – Anstieg von 5,8 % in 2007 auf 23,5 % in 2013.

Zudem hat sich in vielen Studien gezeigt, dass verschiedene Glücksspiele unterschiedliche Suchtpotenziale aufweisen. So scheint insbesondere das Spielen an Geldspielautomaten in Spielhallen oder Gastronomie betrieben mit einem erhöhten Risiko für glücksspielassoziierte Probleme verbunden zu sein.

Risikoreich sind zudem (Online )Sportwetten, das „kleine Spiel“ in der

Spielbank (Glücksspielautomaten) und Online-Poker.

Die PAGE-Studie zeigte zudem, dass – unter Berücksichtigung alkohol-, drogen- oder tabakbezogener Störungen – ca. 95 Prozent der pathologischen

Glücksspieler(innen) mindestens eine weitere psychische Störung aufwiesen (im Vergleich zu 35,7 Prozent in der Allgemeinbevölkerung). Das Risiko für das Vorliegen einer psychischen oder einer durch Substanzkonsum bedingten Störung ist bei diesen damit

um das Drei- bis Vierfache erhöht.

Hier finden Sie den gesamten Bericht als PDF zum Herunterladen:

http://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Service/Publikatio...

 

Quelle: Drogenbeauftragte der Bundesrepublik Deutschland, Marlene Mortler

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/05/2015-05-21-drog...